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Etablissements und andere Lokalitäten

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Ratskeller

Werbung für den Ratskeller
im Eckernförder Rathaus aus
dem Jahr 1903.
(KN, 10.11.2012)

 

Begleitend zur Ausstellung "Etablissements und andere Localitäten", die vom 11. November 2012 bis zum 13. Januar 2013 im Museum Eckernförde zu sehen ist, wurden in der gleichnamigen Serie einige besonders interessante Hotels, Gaststätten und Cafés vorgestellt, die in der Geschichte der Stadt eine besondere Rolle gespielt haben.

Die Serie im Überblick:

Das Hotel "Stadt Hamburg"
Über wohl kaum einen anderen Hotelbau der Stadt ist in den vergangenen Jahren so viel diskutiert worden wie über das "Stadt Hamburg". Das Gebäude, das im letzten Jahr abgerissen wurde, diente viele Jahrzehnte lang als Kino. Doch schon zuvor war es eines der kulturellen und gesellschaftlichen Zentren der Stadt und unter anderem Spielstätte des "städtischen Kurtheaters". (12. Januar 2013)

Die Ritterburg
Die "Ritterburg" zählt mit zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Nur hat dieses markante Haus in der Kieler Straße rein gar nichts mit einer Burg oder gar mit Rittern zu tun. Der frühere Adelssitz verdankt seinen populären Namen einer Gaststätte, an die auch gegenwärtig in der Ausstellung "Etablissements und andere Localitäten" im Museum Eckernförde erinnert wird.  (5. Januar 2013)

Das Strandhotel
Die Geschichte des Strandhotels am Jungmannufer ist eng mit der Entwicklung des Badelebens in Borby verbunden. Es gehörte einst – neben dem Marien-Louisen-Bad – zu den besten Adressen im Seebad Borby. Nach dem Ersten Weltkrieg diente es dann unter anderem als Schule, Logenheim und Jugendherberge. (29. Dezember 2012)

Das Hotel "Stadt Kiel"
Zwischen alter Bauschule und Gerichtstraße lag einst das Hotel "Stadt Kiel". An das Gebäude dürften sich noch viele erinnern, die meisten jedoch wohl nur an das griechische Restaurant und den Supermarkt, die hier in den letzten Jahren zu finden waren. Dabei war das "Stadt Kiel" für einige Zeit das größte Hotel in Eckernförde und verfügte zudem über den größten und schönsten Saal der Stadt. (22. Dezember 2012)

Das Café Heldt
Das Café Heldt in der St. Nicolai-Straße schmückt eine der auffälligsten Hausfassaden in der Eckernförder Altstadt. Die Fassade allerdings ist deutlich jünger als das Café an dieser Stelle, an dessen Geschichte auch im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Etablissements und andere Localitäten" im Museum Eckernförde erinnert wird. (15. Dezember 2012)

Das Etablissement Germania
Der Glanz der Kaiserzeit, die Wirren der Weimarer Republik, der Schrecken der Nazidiktatur, die junge Bundesrepublik - es gibt wohl kaum ein Hotel oder eine Gaststätte in Eckernförde, an der man die Geschichte des 20. Jahrhunderts besser nachvollziehen kann als am "Etablissement Germania", das später "Gewerkschaftshaus" und zum Schluss ein Restaurant- und Tanzbetrieb war. (8. Dezember 2012)

Das Café Mewes
An der Ecke von Bahnhofstraße und Kieler Straße kann man schon seit über 120 Jahren Brot und andere Backwaren kaufen. Jahrzehntelang befand sich hier allerdings nicht - wie heute - die Filiale einer Bäckereikette, sondern das traditionsreiche "Café Mewes", das sich insbesondere bei den Studenten der Eckernförder Bauschule größter Beliebtheit erfreute. (1. Dezember 2012)

Das Bahnhofs-Hotel
In vielen Städten mit Bahnanschluss gibt es in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs ein Hotel. Das war einst auch in Eckernförde so: In dem Haus an der Ecke von Bahnhofstraße und Reeperbahn fanden jedoch nicht nur Reisende ein Quartier: Der Inhaber organisierte auch eine Konzertreihe und lockte unter anderem Geflügelzüchter in den schönen Garten seines Hotels. (24. November 2012)

Der Sandkrug
Wer früher aus Kiel kommend nach Eckernförde fuhr, passierte am Orteingang den "Sandkrug". Heute erinnert an dieses einst beliebte Ausflugslokal und Hotel vor den Toren der Stadt nur noch der Name der Wohnanlage, die Mitte der 1990er Jahre dort errichtet wurde. Im Museum Eckernförde sind im Rahmen der Ausstellung "Etablissements und andere Localitäten" unter anderem eine Speisekarte und Geschirr aus dem "Sandkrug" zu sehen. (17. November 2012)

Der Ratskeller
Den "Ratskeller" oder "Ratsweinkeller" im Rathaus gibt es schon seit vielen Hundert Jahren. Das Restaurant an dieser Stelle allerdings ist deutlich jünger: Bis ins 20. Jahrhundert hinein war der Ratskeller nämlich eher ein Weinverkauf mit angeschlossener Probierstube und lockte mit seinem Spirituosenangebot zuweilen auch ein eher fragwürdiges Publikum an.  (10. November 2012)

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  Letzte Überarbeitung: 02.02.2013

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